Startbahn27 Podcast – Innovation aus Mainfranken

#070 mit Angelina Schröder: Boost your natural beauty – als Mama zur Unternehmerin im Beauty-Wellness-Bereich

Nico Hildmann Season 2 Episode 70

Unser heutiger Gast im Startbahn27 Podcast: Angelina Schröder

Angelina jongliert mit ihren 27 Jahren gekonnt zwischen ihrer Rolle als Mama, ihrer Teilzeitstelle bei der AOK und ihrem eigenen Kosmetikstudio „Rosy Natural Beauty Concept“. Ihr Weg in die Selbstständigkeit begann während ihrer Schwangerschaft, als sie selbst mit Hautproblemen kämpfte. Die Entdeckung, dass kosmetische Behandlungen weit mehr sind als nur äußerliche Pflege – nämlich pure Me-Time – wird zur Grundlage ihres Herzensprojekts. Sie schafft in ihrem Homestudio mit viel Liebe zum Detail einen Wohlfühlort, in dem ihre Kund:innen nicht nur strahlen, sondern auch tief entspannen (so sehr, dass ein Drittel dabei einschläft!).

Doch wie schafft sie es, all das unter einen Hut zu kriegen? Angelinas Fähigkeiten zur Organisation, richtigen Priorisierung und dem Finden von effizienten Lösungen macht sie aus! Sogenannte "Nulltage" mag sie nämlich gar nicht. Ihr Geheimnis? Klare Grenzen setzen, Zeit bewusst einteilen – aber immer mit der nötigen Flexibilität, um schöne Momente voll auszukosten. Ihr Ehrgeiz und ihre Zielstrebigkeit haben sie dorthin gebracht, wo sie heute steht, und genau diese Energie merkt man ihr an!

Lass dich von Angelinas Geschichte inspirieren und erfahre, wie sie ihre Selbstständigkeit aufgebaut hat, warum Leidenschaft der Schlüssel zu echter Erfüllung ist und welche Tipps sie für alle bereithält, die ihr Leben smarter und bewusster gestalten wollen. Eine Folge voller Motivation, die du nicht verpassen solltest!

Angelinas Podcast-Gast Empfehlung:

  1. Moritz Zettner von Wildscreen Media
  2. Lisa Ebert (Fotografin)
  3. Annika Schmitt (Hair- and Makeup Artist)


Bildrechte:
Krisztian Müller

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Web: www.startbahn27.de
Mail: hallo@startbahn27.de
Instagram: startbahn27

Nico:

Ja, hallo und herzlich willkommen im Startbahn 27 Podcast. Mein Name ist Nico Hildmann, und heute bei mir zu Gast auf der Startbahn ist Angelina Schröder. Angelina ist 27 Jahre alt, stolze Mama einer dreijährigen Tochter und jetzt seit gut zwei Jahren nebenberuflich selbstständig als Kosmetikerin. Und ja, hat sich da echt ein toller Marker aufgebaut, und ich freue mich einfach sehr, dass er heute hier ist und dass wir mal ein bisschen über die Herausforderung, aber natürlich auch über die Chancen der Selbstständigkeit, insbesondere jetzt als junge Mama, aussprechen können und warum Kosmetik eigentlich viel, viel mehr ist als eine normale Beauty-Behandlung. Und ja freue ich mich sehr, darüber zu sprechen, und sage herzlich willkommen, angelina, schön, dass du da bist.

Nico:

Hi, danke, ich freue mich Ja schön, dich mal wiederzusehen, auf jeden Fall, und dich hier in unserem Podcaststudio begrüßen zu dürfen, da wie immer an der Stelle. liebe Grüße und vielen Dank an unsere Partner der Wild Screen Media Group, dass wir hier aufnehmen dürfen. Und ja, wie jeder Gast es zum Beginn darf, darfst du dich natürlich auch in deinen eigenen Worten nochmal vorstellen. Deswegen sag uns doch mal wer bist du so, was machst du so privat? Wer ist Angelina?

Angelina Schröder:

Ja, eigentlich hast du es schon mal so grob ganz gut zusammengefasst. Ja, angelina, ich bin 27, mama von einer dreijährigen Tochter. Die ist auch wirklich mein ganzer Stolz. Daraufhin hat sich auch nämlich kleiner Sneak Peek, meine Selbstständigkeit überhaupt erst entwickelt. Darauf ist sie auch ausgerichtet, dass es mit ihr passt. Und ja, ansonsten, ich bin breit aufgestellt, was den Job auch angeht. Ich bin ja nicht nur Kosmetikerin, ich bin ja auch noch Teilzeit angestellt, den einen oder anderen Nebenjob habe ich auch noch. Und ja, ich bin eine bunte, breite Pers, podcast-folge, das so mal ein bisschen auch aufzudröseln, was du denn alles machst oder wie du dich auch dahin entwickelt hast.

Nico:

Denn im Prinzip ist, was ich jetzt dann von dir höre, eigentlich fast alles neu, weil, wenn man mal ehrlich ist, wir haben gefühlt, davor vielleicht eine Viertelstunde mal uns unterhalten, und das so im Kollektiv. Aber das bringt mich direkt auf den ersten Punkt, wo ich mit dich ja immer sehr, sehr gerne starte Der Start unserer gemeinsamen Reise. Deswegen die Frage an dich Wo haben wir uns denn kennengelernt, angelina? Weißt du das noch?

Angelina Schröder:

So richtig Kennengelernt. Ich glaube, es war im Kontext von den Wirtschafts-Union ja Auf der Weihnachtsfeier.

Nico:

Es war auf jeden Fall das zweite und letzte Mal, wo wir uns getroffen haben, weil wir haben uns kurz davor zum allerersten Mal kennengelernt. Aber wirklich nur, du wurdest mir nur vorgestellt, und zwar vom Lino, weißt du noch?

Angelina Schröder:

wo In der Kunstfabrik Ganz genau. Ah, okay.

Nico:

Ihr wart nicht mal zu Gast. Ne, ich weiß gar nicht mehr, wie das Event hieß, aber da wart ihr, was weiß ich, einfach vorbeigelaufen, aber ihr wolltet wenig. Ach so, du warst der Gast. Aber Lino, der muss sofort Fußball. Genau An der Stelle. Liebe Grüße, da hatte ich ja vorgeschlagen, guck mal so schnell geht es, und du sitzt da Super.

Nico:

Danke Lino, genau danke dir, und ja, das war so das erste Hallo. Und dann im Kollektiv, glaube ich, bei der Weihnachtsfeier, bei der Jahreshauptversammlung. Wir haben mal kurz so gesprochen, aber freue ich mich jetzt hier das mit dir heute so zu vertiefen, mal ein bisschen in deinen persönlichen und beruflichen Werdegang einzusteigen, und wenn du Bock hast, würde ich da einfach drauf eingehen, ja sehr gerne.

Nico:

Perfekt. Deswegen nimm uns doch gerne einfach mal mit Du hast schon gesagt, oder ich habe ja gesagt, nebenberuflich selbstständig. Du hast im Prinzip noch eine andere, ich sage mal, einnahmequelle. In dem Sinne AOK ist es, glaube ich, gell Richtig. Genau deswegen. Hol uns doch einfach mal ab, wie hat sich, sage ich mal, dein Werdegang bis dato entwickelt, und was hat dich dann auch inspiriert, in die Selbstständigkeit, vor allem in die Kosmetikbranche, zu kommen?

Angelina Schröder:

Ja, also ganz klassisch. Nach meinem Abi habe ich die Ausbildung begonnen bei der AOK, das war 2016. Bei der AOK, das war 2016. Ja, habe dann da auch ganz normal nach der Ausbildung gearbeitet. Da war ich noch im Vertriebsinnendienst. Hat dann durch Schwangerschaft und damit verbunden dann Teilzeitwiederkehr einfach nicht mehr gut gepasst, weil Vertriebszeiten sind dann doch eher Nachmittag und gegen Abend. Deswegen hat sich das dann relativ schnell ergeben, dass ich die Abteilung gewechselt habe nach der Elternzeit, und da bin ich jetzt in der Marketingabteilung, ja, und darf vor allem die Pressearbeit machen.

Nico:

Also ich bin.

Angelina Schröder:

Pressereferentin. Das macht auch sehr viel Spaß. Das mache ich eben 23 Stunden in der Woche, teilzeit.

Nico:

Okay.

Angelina Schröder:

Und die Selbstständigkeit als Kosmetikerin, die hat sich ergeben in der Elternzeit, und zwar dadurch muss ich ein bisschen ausholen, vielleicht, da werden sich jetzt wahrscheinlich auch Frauen mehr mit dem Thema auskennen. Generell. mit Schwangerschaft und ganzen Hormonumstellungen ist man halt doch ab und zu mal gequält von den ein oder anderen Hautproblemen. Ja, und deswegen bin ich selber zur Kosmetik gegangen in der Schwangerschaft, aber auch dann relativ zügig danach, einfach um meiner Haut auch was Gutes zu tun und auch Me-Time zu haben.

Angelina Schröder:

Ja, Und ja, dann habe ich relativ schnell gemerkt, dass ich mich sehr dafür interessiere, relativ zügig danach einfach um meiner Haut auch was Gutes zu tun und auch Me-Time zu haben. Und ja, dann habe ich relativ schnell gemerkt, dass ich mich sehr dafür interessiere, hauptpflege generell und die Behandlungen auch, und das war für mich auch immer ein Highlight. Also, wenn ich mal einen Termin hatte ohne Baby und Kind, dann war das so ein Termin, und das hat mich immer komplett abgeholt und war einfach richtig schön. Und dann kam relativ schnell die Idee, dass ich damit, dass es eine Leidenschaft von mir ist, dass ich mich damit beschäftigen möchte und dazu auch mehr rausfinden möchte, das lernen möchte und auch diese Momente und diese MeTime für andere Frauen insbesondere schaffen möchte.

Nico:

Ja, also finde ich sehr cool. Also sprich tatsächlich, du warst selber, sag mal, kundin in dem Sinne und wurdest dann so angefixt zu sagen das mache ich, das will ich selber machen. Ja, genau richtig, ja, sehr cool.

Angelina Schröder:

Vorher hatte ich auch nicht so viel Berührung damit, also so in der Jugend oder so, Ich weiß nicht. es ist nicht so gängig, dass man jetzt sagt, man geht zur Kosmetik.

Nico:

Hatte ich zumindest das Gefühl.

Angelina Schröder:

Ja, stimmt, hört man seltener in der mal ja geht zur Massage oder zum Friseur, oder so diese Beauty-Termine, Und das hat sich dann ergeben durch die Schwägerin von meiner Cousine das ist die Iris Kurfürst hier im Hafen, und danke auch nochmal an der Stelle an sie, weil ja die hat mich da halt auch super beraten eingeführt und mir auch damals Unterstützung gegeben, als ich angefangen habe mit meiner Selbstständigkeit und auch meiner Ausbildung, und ich durfte auch bei ihr ein Praktikum absolvieren, um wirklich mal zu sehen, taugt mir das auch wirklich in dem Alltag dann?

Nico:

mit den Kunden. Das kommt auf dich zu, Genau richtig.

Angelina Schröder:

Weil dann ja die Praxis unterscheidet sich dann halt doch oft von der Theorie. Aber so durfte ich dann in die Praxis reinschnuppern, und ja, es hat mich, wie gesagt, komplett abgeholt, und dann habe ich die Ausbildung 15 Monate über eine Fernausbildung.

Nico:

Ja, da sind schon echt einige Punkte drin, wo ich einfach gern ein bisschen näher drauf eingehen würde, weil die erste Frage, die mir da gekommen ist du sagst schon Ausbildung, du hast dich ja zertifizieren lassen Ist das absolut notwendig, um dieses Handwerk nenne ich es jetzt mal auszuführen, oder könnte ich das auch einfach so machen?

Angelina Schröder:

Das ist meiner Meinung nach und meines Wissensstandes nach nicht notwendig. Ich habe aber damals direkt gesagt ich möchte ja, ich möchte es richtig machen ich möchte richtig lernen.

Angelina Schröder:

Ich möchte den Hintergrund in der Ausbildung also ich bin staatlich geprüfte Kosmetikerin, und da wurde wirklich allumfassend ausgebildet, also auch so Themen, die ich jetzt heute in meiner Praxis auch gar nicht brauche Maniküre, pediküre, körpermassagen und so weiter. Also ich habe die ganze Palette gelernt. Ich musste auch Teilprüfungen in allem ablegen und eine Endprüfung, praktische Prüfungen, hausaufgaben und so weiter, und habe alles gelernt. Aber es ist auf jeden Fall.

Nico:

Aber ganz ehrlich, du weißt ja nicht wie es vielleicht noch in Zukunft weitergeht, ob du die Palette nochmal erweitern willst, wir kommen gleich natürlich dazu, was du genau sag mal, wo der Fokus ist. Aber ich finde einfach, das ist auch so eine Art Vertrauensthema, oder Wenn doch jemand als Kunde weiß, du bist geprüft oder zertifiziert, da habe ich doch einfach schon mal ein viel besseres Gefühl letzten Endes. Und was mir dann aber direkt auch gekommen ist du hast ja nach Adam Riese zwei Jahre jetzt nebenberuflich selbstständig die Rosalie hast du schon gesagt auch da gemacht hast, weil ich glaube, viele Mütter, die auch so eine Bestrebung hätten, sich selbstständig zu machen, vielleicht auch in so einem handwerklichen Beruf, in dem Sinne sagen aber dann lieber, ich habe Angst vor der Herausforderung, weil es noch zu früh ist, Aber nimm uns doch gerne mal mit.

Nico:

was hat dich denn da gerade motiviert?

Angelina Schröder:

Ja, also ich bin eine Person generell, die es sehr weit im Voraus denkt. Ich möchte immer auf alles vorbereitet sein und vor allem auf Situationen, die eintreten werden. Und ich wusste ja, okay, ich bin schwanger, da kommt ein Kind, und danach geht es in die Teilzeitarbeit, es geht ja, in den meisten Fällen nicht.

Angelina Schröder:

Anders ist es das, was mir dann ausreicht, so als Person, weil man verwirklicht sich ja dann doch ein bisschen über die Karriere und über, was man halt sonst noch macht, neben dem Mama sein. Und ich habe mir gedacht, ich will meine Leidenschaft ausleben zum Beruf. Also ich weiß beziehungsweise, es kann vermutlich nicht mein Hauptverdienst werden, und die Teilzeitarbeit soll auch bestehen bleiben. Aber was mache ich dann? und ich finde es immer toll, wenn man sagt, man hat eine Leidenschaft oder irgendwas, wofür man sich wirklich sehr interessiert, und man kann die Leidenschaft gewissermaßen zum Beruf machen. Und ja, dann kam die Idee relativ schnell, dass es das sein soll. Und auch in Verbindung mit der Rosalie war es halt einfach ich hatte einen Raum in meiner Wohnung, das hat, dann einfach gepasst, wo ich ein Homestudio einrichten kann.

Angelina Schröder:

Ich hatte die Verbindung zu der Iris eben, die mir da auch ein bisschen unter die Arme greifen konnte. Und was ich wirklich sagen muss ich habe relativ zügig gemerkt, als ich daheim war mit der Rosalie, dass ich kognitiv nicht 100 Prozent ausgelastet war. Also es war für mich okay zu sagen, ich lerne jetzt noch, was.

Angelina Schröder:

Weil ich lerne jetzt noch was, weil man hat halt die Betreuung vom Kind, das ist ganz klar, und man ist auch fertig, man ist müde. Ich meine, du kennst das selber, du bist auch Papa. Ja, aber so, dass man jetzt kognitiv ausgelastet ist, das war mir halt zu wenig, und da habe ich gesagt, ich bin bereit jetzt was zu lernen, was mir danach wirklich was bringt und womit ich dann meinen Alltag gestalten kannst.

Nico:

Ja, ich weiß, ich finde es echt beeindruckend, dann das so reflektiert zu sehen, erst mal zu gucken, wie ist denn jetzt die neue Situation, wie komme ich damit zurecht? das weißt du ja im Vorfeld nicht. Deswegen, das ist ja so ein bisschen ein Paradox. Du planst gern wahnsinnig im Voraus, aber du weißt ja nicht, wie dein Kind so ist im Anfang letzten Endes. Aber auch häufig, wenn Aber auch häufig, wenn man das so hört es gibt zwei Welten Entweder die Frau, die war davor selbstständig, wurde dann Mama und macht irgendwann dann so langsam wieder ihre Selbstständigkeit, oder aus Sicherheitsgedanken, ich mache eine Festanstellung oder einen Angestellten-Dasein, oder das Kind ist erst mal etwas älter, ein bisschen selbstständiger, sage ich jetzt mal, und dann fängt man sowas an, aber so mittendrin ganz neu Mama letzten Endes, wenn man so will. Und dann diesen Step zu wagen, habe ich so noch nicht gehört. Deswegen finde ich das wahnsinnig beeindruckend, was dir einfach dann diesen Push gegeben hat, das zu machen, finde ich echt.

Angelina Schröder:

Aber richtig cool, ja, also letztendlich war es ja dann erstmal die Ausbildung so eineinhalb Jahre. Das heißt, wenn man dann die Monate draufrechnet, bis ich angefangen habe, war die Rosalie eineinhalb genau. Und ich muss auch sagen, es war eine Gefühlssache, damit anzufangen. Also normalerweise denke ich lang über Sachen nach und bin auch so ein Sicherheitsmensch, und ich meine, man kann sich auch vorstellen, die Ausbildung hat schon auch etwas Geld gekostet, und das überlege ich mir normalerweise sehr lange und sehr gut, aber das war so. Die Gefühlssache hat mir direkt gesagt mach es, es ist gut. Ich habe nicht lange überlegt, ob ich mich da anmelde, ich habe einfach gesagt, es passt, das fühlt sich gut an, das fühlt sich richtig an.

Nico:

Das ist das, was ich gerne machen möchte, und ich mache das und schaue mal, wie es wird, gab es ein paar Gegenstimmen aus der Familie, wo es sagt mach doch nicht so viel, jetzt machen wir einen Riegen oder sowas. Ja, aber das kenne ich schon immer, also das hatte ich schon immer.

Angelina Schröder:

Ich habe auch neben meiner Vollzeitstelle damals schon Nebenjobs gehabt, weil es mir nie gereicht. Das klingt vielleicht auch manchmal ein bisschen komisch, aber ja, also, ich will schon immer viel, und viele in meinem Umfeld sagen, es ist zu viel. Aber für mich ist es eigentlich gerade richtig. Ich mag keinen Leerlauf, und ich mag auch keine Nulltage.

Nico:

Du musst das Maß finden, du musst auch happy sein, und wenn das alles so passt, why not? Wir hatten nach dem letzten vor ein paar Wochen die Folge ist noch gar nicht live Jetzt, wenn deine rauskommt, natürlich war sie schon live Sebastian Strobl da, der sagt von sich aus ich bin absoluter Workaholic, ich kriege das halt hin. Also das ist halt so eine Überzeugung, und super, wenn das so dein Antrieb ist. Was mich dann aber natürlich dann, wo ich mich auch wieder gefragt habe du sagst schon, du hast Business, mehrere in dem Sinne, familie und die MeTime, die ja sau wichtig ist Wie zum Teufel kriegst du Zeitmanagement hin?

Angelina Schröder:

Nur durch richtig gute Planung. Es ist einfach das A und O. Ich kann das nur wiederholen. Also ich weiß genau, wie meine Woche ausschaut.

Nico:

Nutzt du da was Spezielles, ein Tool oder sowas?

Angelina Schröder:

Nur ein iPhone-Kalender.

Nico:

Okay, ja gut, kalender, ich glaube, eine der wichtigsten Funktionen, die es überhaupt gibt, ja wirklich.

Angelina Schröder:

Den man wirklich aktiv auch nutzt, und ja, so eine gewisse Struktur. Ich bin aber auch ein Fan davon, sich nicht zu überplanen, dass man auch flexibel noch agieren kann und schieben kann. Ja, ich plane sogar solche Sachen ein wie wann gehe ich einkaufen? Weil es gehört halt zum Alltag dazu, es muss gemacht werden, ja, oder Fäsche, waschen und so weiter. Das gehört dazu, und das Wichtigste ist eine gute Organisation Und auch eine gewisse Struktur. Also, an den Tagen passiert das, an den Tagen passiert wiederum das. Ich habe meine festen Studiotage, auch soweit. Ich habe meine festen Arbeitstage bei der AUK Montag, dienstag, donnerstag, freitag, okay, und Mittwoch, freitag, samstag, gegebenenfalls dann eben die Kundentermine. Sonntag ist so unser Familientag, den wir da eingerichtet haben. Also ja, man hat viele Punkte, die man halt unter einen Hut bringen muss.

Nico:

Aber planst du klassischerweise am Sonntag die Woche Oder wie gehst du so vor, weil Planung? klar, jeder denkt, planung ist super wichtig. Aber wie bringe ich denn überhaupt Planung in meinen Zeitplan rein?

Angelina Schröder:

Also, grob geplant sind die Wochen eigentlich schon immer zwei, drei Wochen voll. Es ist so Auch die Termine vergebe ich eigentlich in der Regel ein, zwei, drei, vier Wochen im Voraus.

Nico:

In dem Moment, dass du Planungssicherheit hast.

Angelina Schröder:

Genau weil, ich habe ja auch nicht eine Fünf-Tage-Woche im Studio, wo ich dann fünf Tage rein terminieren kann, sondern es sind halt ein, zwei ausgewählte Tage in der Woche, an denen ich dann die Termine mache, und die wähle ich dann die terminiere ich dann auch mal weiter im Voraus. Man muss auch sagen, wir schauen uns Sonntagabend dann immer die Woche an, die kommende, und dann kommen so Feinheiten dazu, dann ist die Wohnung dran, dann geht man auch zum Sport Ganz wichtig.

Angelina Schröder:

Dann geht man vielleicht gemeinsam zum Sport. Das ist dann auch schon eine Art Me-Time, wenn man mal ohne Kind was gemeinsam erledigen kann oder ein Date ausmachen kann. Das gehört ja auch dazu, die Partnerschaft in der ganzen Sache, und ja dann aber auch wirklich trotzdem jeden Tag noch flexibel sein, wenn irgendwas sich ändert durchs Kind. Es wird krank, oder eine Kundin sagt ab, und dann setzt man sich da was anderes rein, was vielleicht schon lange auf der Bank, was man lang vor sich her schiebt. Genau Und so halt eigentlich im Voraus planen, am Sonntag planen und am Tag selber auch nochmal.

Nico:

Ja, aber das sind ja gute Tipps Letzten Endes. du brauchst eine Routine. Sowas entwickelt sich ja dann auch. Menschen sind ja Gewohnheitstier. Wenn du das mal einen Monat durchgezogen hast, dann bist du so da drin. dann macht man das halt auch, und ja, arbeitet man sich so rein. Jetzt hast du schon gesagt, die Zeiten im Studio buchen. Es ist aber bei dir daheim oder Das Studio. Einfach ein Raum letzten Endes, der dafür hergerichtet wurde.

Angelina Schröder:

Genau, also wir haben eine relativ große Wohnung und die hat 120 Quadratmeter plus so einen Dachboden, der so ausgebaut ist, mit einer richtigen Treppe, zwei Räume, rechts ist Linus Büro, links ist mein Studio, und ja, klar hat der ein paar Dachsteigen mit drin. Das war schon vorher so, aber den habe ich extra dafür eingerichtet. Da steht meine Liege drin, meine Wägelchen, schreibtisch, wo man den Termin ausmacht, abgeklärt wird, und ja, da ist auch ein ganz normales Fenster drin. Also, das ist jetzt auch kein Dachfenster oder so. Es hat tatsächlich sich ideal ergeben der Raum.

Nico:

Super.

Angelina Schröder:

Ja, und das ist natürlich auch gut, dass ich daheim bin. Zwischendrin zwischen den Terminen kann ich was anderes abarbeiten. Wenn die Rosalie mal im Haus ist, dann würde ich halt beaufsichtigen.

Nico:

Wenn es jetzt Kunden sind, die mir etwas näher, stehen, dann ist es auch okay, wenn sie dann im Haus ist? Das wollte ich dich nämlich gerade fragen, Weil es könnte ja sein, dass Rosalie reinplatzt sagt Mama, Mama, Mama, kommen wir auch gleich dazu. Was? so dein Konzept natürlich dahinter ist aber das muss man auch managen, dann ist die, ich sag mal, aufgehoben.

Angelina Schröder:

Aber wie gesagt, ich versuche, es zu vermeiden, dass sie da ist, weil sie ist drei, es kann wirklich mal sein, dass sie nach mir verlangt, aber das mache ich dann nur, wenn es wirklich Freunde sind, bekannte oder ja, ich habe auch Mädels, die kann reinkommen, ist gut. Okay, ja, super, aber ich kenne meine Kunden dann schon eigentlich wenn die wirklich auch entspannen wollen, dann plane ich das vorher.

Nico:

So Ja sehr schön, also du sagst schon, auch entspannen, weil ich informiere mich natürlich vorab.

Nico:

Ich gucke mir mal ein bisschen was an, was du auch so machst. Du nennst es ja auch selber dein Antrieb, so boost your own beauty ist ja auch selber dein Antrieb, so boost your own beauty, da kommt man gar nicht drum rum, das auch so zu verstehen, das, was ich auch in der Anmoderation gesagt habe. Es ist mehr als nur einfach die Behandlung selbst, sondern eigentlich so eine Art kleines Wellnessprogramm, so Schönheit mit Wohlbefinden zu kombinieren und eben den Leuten auch eine Auszeit zu geben vom Alltag, aber auch den Fokus Schönheit, die eigene ja in den Fokus einfach zu rücken. Und deswegen habe ich mir eben auch gedacht, die wollen ja auch einfach abschalten, entspannen. Du sollst dich ja auch auf die fokussieren. Deswegen wollte ich wissen, wie du das mit der Rosalie dann auch organisierst. Aber vielleicht magst du mal so ein bisschen erzählen, wie du auch zu diesem Konzept kamst und wie du dich von anderen Kosmetikstudios damit vielleicht dann auch abhebst, die es ja, denke ich, geben wird. So eine Konkurrenzsituation wird ja da sein. Magst du da einfach mal ein bisschen erzählen, was so dein Antrieb ist.

Angelina Schröder:

Ja, also Konzept überlegt man sich ja im Idealfall vorher, ja vom ganzen Branding her und so, wie der Name von meinem Studio schon sagt. Das ist Rosy Natural Beauty Konzept. Das Rosy, hätte ich es gedacht kommt von meiner Tochter. Aber auch so die Rose an sich, dieses zarte, zarte Haut, schön, natürlich, wie eine Blume halt ist. Ja, habe ich mir halt vorher überlegt, ich bin selber eine natürliche.

Nico:

Person.

Angelina Schröder:

Ich schminke mich nicht mega viel, alles im Rahmen, und wollte einfach dieses gesunde Hautgefühl hervorheben, aber auch solche kleineren Behandlungen an Augenbrauen und Wimpern, wo man jetzt nicht super viel verändert. Aber es macht schon einen Unterschied. Man hebt einfach die Schönheit, die schon da ist, nochmal ein bisschen hervor durch Färben, durch Lifting und so weiter. Genau, und daraus ist dann erstmal meine Angebotspalette entstanden, und ja, durch das ganze Branding, dann auch so die Marke, sage ich jetzt mal ja, es ist ja schon meine Marke. Vielleicht hast du auch mal ein Bild gesehen von meinem Studio.

Nico:

Ja, genau, Da steht ja auch das Rosie drinnen mit dem Buchstaben. Genau. Ich habe es bildhaft im Kopf gehabt, auch mit den Wägel die Kundin, wenn sie bei mir ist.

Angelina Schröder:

Also, es ist ja schon mal ein Homestudio, das heißt, es ist ja auch was Vertrautes. Also ich möchte schon, dass sie sich mir öffnen kann, auch wenn sie Hautprobleme hat, oder generell, was sie einfach sich wünscht, worauf sie halt Wert legt, wie sie zu Hause auch ihre Pflege macht, was sie einfach für ein Typ Mensch ist, dass ich sie auch bestenfalls beraten kann oder ihr Pflegetipps geben kann. Ja und dann einfach rosa, mädchenhaft und trotzdem aber natürlich.

Nico:

So ist eigentlich dieses ganze Konzept. Das hat sich so zusammengeschmolzen aus den ganzen Faktoren, Finde ich cool. Bietest du erstmal, sag ich mal, vielleicht eine Kennenlern-Schnupperstunde an, die vielleicht sogar kostenlos ist, oder ist direkt einfach. Du buchst jetzt einfach die Behandlung. Ja, du buchst die Behandlung.

Angelina Schröder:

Während ich an der Kundin bin, gebe ich auch die Beratung, Also ich meine am Anfang, bei der Reinigung und so weiter. dann frage ich eben schon mal stört dich was? Was machst du zu Hause in der Heimpflege? Gibt es was, was du mir erzählen willst darüber? Manche merkst du aber auch direkt. die buchen den Termin, weil sie entspannen wollen, Die sagen, es passt alles gut. Mir schlafen auch so circa 30 Prozent der Mädels ein.

Nico:

Und dann geht das so eine Stunde.

Angelina Schröder:

Ja, in der Regel so eine Stunde, also von 50 Minuten bis 90 Minuten habe ich eigentlich alles dabei, je nachdem. Man kann es ja total ausführlich gestalten. Ein bisschen mehr Fokus dann auf Ruhe und Entspannung, und es gibt auch eine Behandlung. Da sind die mal zehn Minuten alleine Und wirklich auch dieses, sie kommen zur Ruhe. Ganz lustiger Effekt übrigens ich weiß nicht, ob du das schon mal gehört hast wenn die Mädels dann da liegen oder die Kunden generell so nach einer halben Stunde, wenn die richtig entspannt sind, fängt der Bauch so an zu grummeln.

Nico:

Und die schämen sich dann immer total.

Angelina Schröder:

Und die sagen oh Gott, ich bin eigentlich gar nicht hungrig. Und ach, was ist denn das? jetzt Entspann dich. Das ist ein gutes Zeichen für mich. Ich freue mich gerade total. Weil, das heißt dass du dich hier gut fühlst und zur. Ruhe kommst und dein Körper richtig runtergefahren ist und entspannt. Ja, genau, und das erlebe ich halt habe mittwochs und buchen sich dann ein Ja, und dann hat sich es einfach ergeben, dass das für die dann auch mal der Rückzugsort ist, wo sie sich mal fallen lassen können mal tagsüber einfach entspannen.

Nico:

Ja, sehr cool. Hast du schon einen guten Kundenstamm an sich, Also sind das Stammkunden. Musst du überhaupt irgendwas akquirieren? eigentlich noch großartig, oder wahrscheinlich eher nicht? das ist ja Mund-zu-Mund-Propaganda in dem Business vor allem, oder Ja?

Angelina Schröder:

also ganz viel Mund-Propaganda, das stimmt. Bei mir läuft aber auch wirklich viel über Instagram. Wenn es dann doch mal jemand teilt oder jemand auf mein Profil stößt, ansonsten klar.

Angelina Schröder:

ich habe Flyer die habe ich zu Beginn verteilt, so ganz klassisch, dass man es doch mal in den Briefkasten wirft. Am Anfang kamen Freunde, arbeitskolleginnen ja. dann über solche Netzwerke wie Wirtschaftsjunioren lernt man mal jemanden kennen. der ist dann auch so wie eine Art Meinungsbildner und sagt hey, geh da doch mal hin, das ist super schön, super heimelig in dem Studio gönn dir das mal Hatte ich auch schon einige. Ja, und so verteilt sich das auch durch Gutscheine, wenn eine Kundin kommt, und die möchte dann mal ihrer Mutter was Gutes tun, schwester, freundin, und so geht es dann immer weiter, und Kundenstamm ist schon ganz gut da. Ich führe ja doch auch Buch. Man muss es halt immer darauf runterbrechen, dass ich es in Nebenerwerb mache und nicht hauptberuflich, aber es liegt so zwischen 40 und 50.

Angelina Schröder:

Cool.

Nico:

Der Kundenstamm? ja, ja, das ist ja super. Ja finde ich auch, weil man macht das ja schon in einer Regelmäßigkeit. Jetzt nicht vielleicht diese Friseur-Regelmäßigkeit? ja, gut, okay, bei Frauen ist ja vielleicht. Also, ich gehe alle vier Wochen zum Friseur. so oft wird das vielleicht nicht passieren, aber doch in der Regelmäßigkeit letzten Endes, wo du ja weißt ja vielleicht jetzt so ein paar Monate vergangen. Jetzt kommt vielleicht mal wieder die Kundin vorbei und möchte sich eine Auszeit gönnen.

Angelina Schröder:

Ja, also dazu muss ich sagen, ich habe meine Behandlung eigentlich extra so gewählt, dass sie nicht kommen müssen, aber kommen können, weil gerade so Sachen wie Nagelmodellage, wo rauswächst oder auch die Wimpern. Trotzdem muss man zum Auffüllen kommen, und dann ist man so ein bisschen gebunden. Das heißt, es wäre für mich auch für den Anfang schwieriger gewesen, das zu terminieren, und die Kunden verlassen sich auf mich, und ich habe ja doch eine Rolle als Mama wo ich dann vielleicht mal was schieben muss und den Kunden dann in dem Sinne nicht gerecht werden kann.

Angelina Schröder:

Deswegen habe ich extra Behandlungen genommen, die man machen kann, auch in der Regelmäßigkeit, aber eben nicht muss Also man ist nicht drauf angewiesen, dass du nicht rumläufst wie rausgewachsene Nägel oder sowas.

Angelina Schröder:

Die Kunden fragen mich aber immer, wie oft sie denn kommen sollen oder wie oft ich halt empfehle. Ich bin dann auch so ehrlich und sage du kannst jeden Monat kommen. Meine Meinung ist aber, du kannst jeden Monat kommen. Meine Meinung ist aber, du kannst auch nur alle drei Monate kommen. Sprich, einmal pro Jahreszeit ist eigentlich ideal, weil dann sieht man nämlich, wie sich die Haut auch mit den Witterungszuständen dann verändert. Wintergrad, da klagen ja dann viele, trockene Haut und so weiter, Und so ist es auch. Dann kann ich halt mir die Haut dann immer anschauen, dokumentiere alles und dann auch dementsprechend agieren.

Nico:

Und weißt du, was mir jetzt gerade auffallen ist? Wir sprechen so selbstverständlich von Kundinnen. Hast du auch Männer als Kunden?

Angelina Schröder:

Ja, ja, Wenig, zum Beispiel der Sebastian Strobl von der Firma Ja, okay. Der kommt regelmäßig zum Aquafacial. Also, der hat vorhin erst wieder angerufen. Ja, Also weniger Konzept ist halt auch sehr auf Mädchen ausgelegt mit den Großelms, muss man schon dazu sagen, aber ja, es kommt auch der ein oder andere Mann. Ich habe letztens auch mal meinen Papa dann mit in die Behandlung genommen, und dem gefällt es genauso gut.

Nico:

Ja, ich war tatsächlich vielleicht zwei oder dreimal insgesamt in meinem Leben Hatte ich mal ein Gutschein geschenkt und dachte ich, komm, give it a try. No-transcript. Die erste Staffel, topmodel, letzte Staffel zum ersten Mal Männer dabei. Jetzt wieder Männer dabei Allein. Wie sich der Mensch an sich optisch verändert, was so Schönheitsideale angeht. Das ist ja brutal dynamisch, oder? Du musst doch mit Sicherheit auch immer musst du dich weiterbilden, um am Zahn der Zeit zu bleiben, um deren Bedürfnis auch irgendwo zu befriedigen, was sie wollen.

Angelina Schröder:

Ja, also, man muss schon auf dem aktuellsten Stand sein, würde ich schon sagen, und es gibt ja auch wahnsinnig viele Angebote für kleinere Weiterbildungen. Also gerade so dieses Thema, zum Beispiel Wimpernlifting, da gibt es ständig Neuerungen, und es gibt ständig Perfektionskurse, die man machen kann, um einfach an den neuesten Trends dran zu bleiben, an den neuesten Techniken, ja, da sprechen wir auch von Chemikalien, die sich dann weiterentwickeln, die besten Lösungen und so weiter. Das ist jetzt schon ein bisschen tiefer gehend, aber gerade auch, weil du es gesagt hast, wie es sich generell entwickelt hat.

Nico:

Ich glaube, vor 20 Jahren wäre kein Mann zur Kosmetik gekommen, der hätte ich niemals einen Mann überhaupt in mein Studio gekriegt.

Angelina Schröder:

Den hätte ich wahrscheinlich reinziehen müssen, und inzwischen ist es schon so, dass man mehr Wert darauf legt, sich zu pflegen, me-time generell zu nehmen, solche Behandlungen generell überhaupt zu buchen und in Anspruch zu nehmen oder auch Selfcare zu Hause zu betreiben. Das buchen und in Anspruch zu nehmen oder auch Selfcare zu Hause zu betreiben, das hat sich auf jeden Fall sehr entwickelt, und das ist natürlich gut für mein Business. Ja, und Weiterbildung. nochmal, um darauf zurückzukommen ich habe, ich nehme es auch in Anspruch, nur ich muss halt immer in Relativität setzen, mit ich mache das jetzt erstmal eine Zeit lang und bei mir ist es dann halt vielleicht ein bisschen längere Zeit, weil ich es ja nur in einem gewissen Rahmen mache.

Angelina Schröder:

Ja, Genau, und wenn ich dann an den Punkt komme, wo ich sage, okay, jetzt würde ich gern was dazu machen, weil du es vorhin gesagt hast, vielleicht kommt ja mal was dazu noch in Zukunft, dann schaue ich mich auch nach einer Weiterbildung um und nehme dir dann Anspruch. Also da bin, ist auf jeden Fall immer gut investiertes Geld Und da einfach, wenn ich dich verstehe, der Stellenwert des Themas Schönheit, vor allem aktuell jetzt, ob bei Frauen oder bei Männern, würdest du schon sich stetig steigernd beziffern oder Ja, absolut, Absolut.

Angelina Schröder:

Ja, dieses natürliche Schönheit ist jetzt auch, glaube ich, wieder ein bisschen mehr gekommen. Ich glaube, vor ein paar Jahren war das eher so, alles ein bisschen künstlicher, wirklich richtig viele Fake Lashes also, dass gefühlt jede Frau Hingegangen zum Wimpern machen. Inzwischen habe ich das Gefühl auch so, wenn man so ein bisschen TikTok beobachtet. Da sieht man ja doch immer, was der Trend ist.

Angelina Schröder:

Machen jetzt eher wieder mehr runter. die Wimpern lösen sich von diesen Wimpern-Extensions und wollen einfach ein bisschen natürlicher sein. Auch dieses Make-up-Tutorial, das hat alles total nachgelassen. Das war noch vor Jahren auf YouTube, war das das Ding, und jetzt ist es eigentlich richtig in die natürliche Richtung gegangen.

Nico:

Aber machst du das auch eigentlich Schminken oder Make-up an sich, oder ist das gar nicht? Ich habe es in der Ausbildung gelernt.

Angelina Schröder:

Und ich habe es auch mit in meinem Katalog mit drin. Es ist jetzt aber nichts Gängiges, was bei mir gedruckt wird. Es ist jetzt so, dass ich schon Brautmake-up machen durfte und auch dieses Jahr wieder machen darf. Und das freut mich ganz besonders weil es auch noch eine kleine Verbindung hat zu meinem anderen Nebenjob. Ich weiß, nicht, ob ich das schon mal erzählt habe, aber ich arbeite noch im Nebenjob bei meiner Hochzeitsur.

Nico:

Doch also, ich weiß es, hab's schon mitbekommen natürlich Ja cool, stimmt, Und da?

Angelina Schröder:

verbindet sich dann doch nochmal alles so miteinander. Ja, und das ist jetzt schon wieder die nächste Überlegung, dass ich das nächstes Jahr ein bisschen ausbaue zusammen mit einer Freundin. Aber da müssen wir mal einen Schritt nach dem anderen machen und sind am Planen, Aber es ist jetzt noch nichts wirklich Spruchreifes.

Nico:

Aber, wie gesagt, make-up ist schon dabei.

Angelina Schröder:

Ist jetzt gerade noch nicht so der Fokus drauf, aber vielleicht entwickelt sich da was.

Nico:

Gibt es irgendeinen Beauty-Trend, wo man sagt oder irgendein, ich sag mal Material, Material oder Cremes oder sowas, wo man sagt, das ist der absolute Shit, das ist jetzt richtig gut, oder sowas?

Angelina Schröder:

Du meinst, was man sich kaufen kann.

Nico:

Ja genau. Oder wo auch die Leute sagen ich möchte genau das, weil ich habe es auf Instagram oder TikTok gesehen, und so weiter. Bietest du das an, Oder gibt es irgendeinen Beauty-Trend?

Angelina Schröder:

Also Wimpernseren sind gerade absolut im. Trend Und da das von Dr Mussing, das Long Lash Serum, das hatte ich auch zeitweise verkauft, und mich hat sogar letztens eine Nicht-Kundin, also wirklich einfach eine Person angeschrieben, ob sie das bei mir bekommt, und ich habe gesagt, ich bin da gerade ausverkauft, aber du kannst es ja auch so bestellen. Also die war total verzweifelt, die wollte das unbedingt. Klingt Aber ja also, das ist auf jeden Fall ein Trend, es ist.

Angelina Schröder:

Wahnsinn, wie da die Wimpern wachsen Und dann umso schöner werden dann auch die Liftings tatsächlich. Deswegen empfehle ich das auch. Und ansonsten, wofür ich auch immer werbe, sag ich jetzt mal also, was ich den Mädels ans Herz lege, die auch Hautprobleme haben, ist Formel Skin Bin da auch Botschafterin inzwischen, weil ich das so Fulner Ja cool, Und das ist eine medizinische Hautpflege halt. Es ist einfach Hautärztlich. Ich glaube, jeder, der schon mal Hautarztkontakt hatte, das ist ja furchtbar, eigentlich dort einen Termin zu bekommen, weil du wirst ja nach einer Minute wieder rausgeschickt.

Nico:

Genau, und du wartest ein halbes Jahr.

Angelina Schröder:

Genau, und meistens hilft es dir dann nicht mehr, weil es wurde sicher nicht richtig Zeit genommen. Und das ist aber wirklich ein richtig tolles Konzept mit Hautärzten, die dir auf dich angepasst dann auch eine Formel zusammenstellen mit auch verschreibungspflichtigen Wirkstoffen, und das kannst du dann einfach in der Heimpflege verwenden. Das unterstütze ich dann jeden Tag, weil ich sage auch immer, die Behandlung bei mir ist gut. Das ist ein guter Anfang. Aber wenn du nicht jeden Monat kommst, sondern nur alle zwei oder drei Monate, würde es ja nicht langfristig also würde es dir kurz helfen.

Angelina Schröder:

Aber man muss ja auch daheim machen.

Nico:

Es hat einen kurzen Effekt, aber halt keinen Langzeiteffekt, beziehungsweise es pendelt sich wieder auf die Ausgangsposition. wahrscheinlich ein Genau ja.

Angelina Schröder:

Das ist natürlich super, dass ich das auch mit anbieten kann, damit sich einfach auch wieder dieser Kreis schließt Heimpflege, pflege bei mir Und dass es dann auch einen nachhaltigen Effekt hat und eine nachhaltige Verb, okay, also, aber auch das habe ich jetzt ja auch dann so rausgehört.

Angelina Schröder:

du bietest auch Produkte an. wo du sagst, da stehe ich zu, finde ich gut, wirst du gesponsert, teilweise auch. Ja, also bei Formel Skin tatsächlich, da haben die mir einen Code zur Verfügung gestellt, den ich teilen kann, aber ich habe es halt vorher schon über diese Freunde wirbt Freunde Funktion empfohlen.

Angelina Schröder:

Darauf sind die dann auf mich aufmerksam geworden, weil es halt über meinen Namen öfter Empfehlungen kam? Ja, wer ist die? Ich lüfte die mal an. Ja, genau. Und dann wurde ich da Botschafterin mit dem Code Es ist nicht so, dass ich die verkaufe, sondern ich empfehle das, und wenn die meinen Code verwenden, dann bekommen die halt schon mal einen Rabatt. Ja, klar, springt da ein bisschen was für mich raus, einfach durch die Empfehlung. Ja, aber es ist ja ein gängiges.

Nico:

Modell Ja klar, ein gängiges Modell, aber cool, dass man auch dann einfach weiß, es ist nicht nur die Behandlung, sondern du kannst auch Produkte mit anbieten. Ja, doch ja.

Angelina Schröder:

Also so vom gängigen Produktverkauf sehe ich eigentlich ein bisschen ab, weil ich bin jetzt nicht der Fan davon, wenn jemand kommt, und er hat eine Pflegeroutine, die für ihn funktioniert, zu Hause, dass ich dann sage du musst aber mein Produkt nehmen, und da gehört noch das und das und das dazu, und du kaufst jetzt noch für 200 Euro ein. Davon bin ich kein Fan. Alles kann, nichts muss.

Nico:

Das ist super.

Angelina Schröder:

Und wenn jemand mich fragt hast du eine Empfehlung? ich will einfach was aus der Drogerie nehmen oder so. ich will einfach was aus der Drogerie nehmen oder so etwas Günstigeres, dann empfehle ich dem was. Wenn er sagt nee, ich will wirklich was, was meine Haut richtig krass verändert. Ich habe auch ein, zwei Sachen, die mich stören. Dann sage ich okay, dann ein Formelskin, das ist ein Abo-Modell, das kostet halt monatlich.

Angelina Schröder:

Da muss man auch bereit sein, das zu investieren. Aber so unterscheidet es sich dann halt. Kunde, das ist ja immer das Wichtigste. Was wünschen die sich, und was kann ich denen dann empfehlen?

Nico:

Ja, das ist ja auch nur logisch, dass du das genau so machst, weil sonst würdest du nicht weiterempfohlen werden, wenn man nicht eine ehrliche Meinung von dir bekommt. Ich glaube, deswegen so einen Kundenstamm in der Höhe schon mal aufzubauen im Nebengewerbe, das finde ich schon beeindruckend ehrlicher hat, wo man sagt hey, auf die kann ich zurückgreifen, die kommen regelmäßig in dem Sinne, und wenn man das jetzt auch so zwischen den Zeilen bei dir gehört hat, welche Nebentätigkeiten du machst, netzwerken ist für dich ja ach das A und O oder Also das ist ja brutal wichtig. Vielleicht magst du da auch mal so ein bisschen erzählen.

Nico:

Ich meine, wir beide sind zusammen bei den Wirtschaftsunion, was ja schon mal ein geiles Netzwerk ist. Wie bist du so in das Netzwerken reingekommen? auch Im Vorfeld habe ich mir gedacht hast du eher zum Beispiel Netzwerk gesucht? ich bin Mama, ich suche Gleichgesinnte, oder eher die Schiene. Ich bin Unternehmerin, ich möchte Business machen.

Angelina Schröder:

Sünde oder eher die Schiene. Ich bin Unternehmerin, ich möchte Business machen. Also generell mit dem Netzwerk muss ich erst mal sagen, hat es angefangen, eigentlich eher durch Lino. Du kennst ihn ja als Person, total offene Person, geht auf jeden zu einfach, breit gefächert, sehr interessiert, neugierig. Das habe ich durch ihn tatsächlich gelernt und ein bisschen adaptiert. Und Wirtschafts-Signoren hat sich dann ergeben. Dadurch hat sich auch ein gewisser Kundenstamm tatsächlich ergeben und auch mal so eine Kooperation mit Weihnachtsgutscheinen und das eine führt dann auch zum anderen.

Angelina Schröder:

Also richtig cool sowas. Ansonsten suche ich eigentlich eher Netzwerke, auch von Unternehmern. Also jetzt nicht unbedingt Mamas, ist natürlich schön, wenn, weil dann verbindet einen noch eine Sache mehr oder eine Hürde in dem Unternehmersein mehr, aber ist jetzt kein Muss. Ich habe zum Beispiel jetzt eher darauf geachtet, dass ich mich auch mit anderen Kosmetikerinnen beziehungsweise Branchen ähnlich mal verknüpfe, zum Beispiel von damals noch eine Bekannte, die jetzt mit Augenbrauenpigmentierung angefangen hat. Ja, kannte die jetzt mit Augenbrauenpigmentierung angefangen hat. Ja, und dann habe ich halt gesehen okay, die hat jetzt ihren Account gestartet.

Angelina Schröder:

Und dann schreibe ich sie zum Beispiel an und sage hey, voll cool, dass du das machst, dass du dich traust. Weil ich weiß ja, wie es damals war mit meiner Idee, dann auch wirklich rauszugehen und zu sagen, ich mache das, und das macht mir Spaß, und das ist meine Leidenschaft, und ich möchte das anbieten. Deswegen habe ich sie da erstmal gelobt und habe auch gesagt, ich biete meine Hilfe an auf ihrem ersten Weg, und da kommt dann auch immer was zurück, weil sie hat ja auch schon ein gewisses Netzwerk oder Umfeld, und dieser gegenseitige Support, der ist einfach wahnsinnig wertvoll, und das habe ich mit der Zeit immer mehr gemerkt, und das lebe ich auch inzwischen richtig.

Nico:

Wie ist denn da genau? das hatte ich ja vorhin nochmal gefragt. Wie ist denn so die Konkurrenzsituation letzten Endes? Also, es gibt ja wahrscheinlich viele, die Kosmetik irgendwo anbieten, die ja genau wahrscheinlich auch so denken. Ich möchte meinen Kundinnen jetzt in dem Sinne, die da vor mir sitzen, eine super Zeit, sag ich mal, ermöglichen. Wo sagst du aber auch? da hebe ich mich noch mal ab.

Angelina Schröder:

Ich glaube also Konkurrenz ich weiß, ich beschäftige mich tatsächlich nicht jetzt so krass damit, weil ich doch eher den Fokus auf mich selber legen möchte und mich und mein Konzept. Also ich versuche wirklich, nicht so viel zu vergleichen, weil das auch manchmal einfach ein bisschen negativen Vibe reinbringt. Ich muss sagen, mich unterscheidet, glaube ich, dass es bei mir alles etwas persönlicher ist, allein durch dieses Home-Studio-Aspekt. Ich kenne jetzt nicht so viele andere Home-Studios, und wenn ja, habe ich auch schon mal gehört von meinen Kunden bei dir ist das einfach anders, bei dir ist das irgendwie noch persönlicher, auch von der Einrichtung.

Angelina Schröder:

Es ist wärmer, es sind so Details, die einen so wohlfühlen lassen, sei es die Wärmflasche, die ich für die Füße bereitstelle, wo ich die Füße noch reinstecke vor der Behandlung, so Kleinigkeiten oder so ein Lavendelduft Oder einfach, dass die erstmal einen Blick in meine Wohnung werfen und dann die Treppe erst hochgehen, dass es so rosa eingerichtet ist und nicht total clean und weißes Licht wie im Krankenhaus, weiße Wände und so, sondern es ist einfach ein bisschen.

Nico:

Sammelst du, so ich sag mal Feedback wirklich aktiv ein? Ja, So dass du das halt auch verwenden kannst, weil es ist ja Gold wert, wenn die genau sagen ich kann es gar nicht beschreiben, aber das ist nochmal ein i-Tüpfelchen. Ich fühle mich klasse hier, absolut ja, also ich frage es ab.

Angelina Schröder:

Ich frage auch immer, wie es ihnen gefallen hat, sammelt es, und ich bin auch ein Fan von Storytelling. Also halt ich versuche es auch ein bisschen so auf meinem Instagram zu zeigen das, was auch mein Studio und meine Behandlung so besonders macht, dass man das auch einfach miterleben kann und dieses Gefühl bekommt, damit man weiß, ob man es buchen möchte.

Nico:

Und du sagst ja schon, Homestudio ist ja so eine Art Alleinstellungsmerkmal oder eine Besonderheit letzten Endes Daran soll sich ja wahrscheinlich in Zukunft erstmal nichts ändern So eine Art eigenes Studio, eben extern irgendwo ein Laden.

Angelina Schröder:

Nee, da soll sich erstmal nichts dran ändern. Also, ich bin auch völlig zufrieden mit dem Raum und der ganzen Konstellation. Wenn jetzt in x Jahren mal ein Hausbau ansteht, dann ist sogar auch geplant, dass da extra ein Studio so gebaut wird, dass es auch im Haus ist, aber doch etwas abgegrenzter, sodass die Kunden Separater Eingang Genau wirklich eine Kunden. Ich habe auch eine Gästetoilette zu. Hause das ist es nicht aber, dass es etwas separater ist, dass dann auch die Waschbecken direkt mit im Studio sind und alles, was man halt so braucht, dafür.

Angelina Schröder:

Es ist jetzt aktuell natürlich einfach so, wie die Gegebenheiten sind, aber ja so, dass ich dann wieder für die Kinder da sein kann und nah am Zuhause bin. weil es ist doch für eine Frau einfach leichter, wenn sie näher an zu Hause ist. Ich meine, man kann sich klar ein Studio einrichten in Schweinfurt jetzt zum Beispiel. Ich bin auch in zehn Minuten hingefahren, aber es ist immer schöner, ich bin näher dran.

Nico:

Ja, zusatzkosten auch, die jetzt nicht notwendig wären, ja, das ist auch so ein.

Angelina Schröder:

Punkt, warum ich immer sage zu den Kunden, die sagen, du bist schon preiswert. Und ich sage ja, ich bin preiswert, aber es geht nur, weil ich keine Mietkosten habe extra. Wenn ich das hätte, dann hätte ich die allergleichen Preise wie alle anderen und ich Und ich bin nicht mega weit drunter, aber ich bin drunter. Das kann man auf jeden Fall sagen.

Nico:

Und das ist halt auch ein i-Tüpfelchen, wo es bestimmt auch noch irgendeinen kleinen Ausschlag gibt Im Vorfeld, wenn man dich jetzt so noch nicht kennt, vielleicht auch, wo man sagt okay, give it a try, und dann ist man angefixt, aber ja, es ist eine gute, ideale Situation eigentlich letzten Endes, so wie ich es raushöre, zukunft auch wirft. Bist du so, wie es aktuell ist, aok, deine nebenberufliche Selbstständigkeit, die nenne ich es mal, die Nuancen, die sich dann noch so ergeben durch ein paar andere Arbeiten? bist du aktuell happy, oder soll sich in Zukunft was ändern, fokus irgendwo anders hingerichtet werden?

Angelina Schröder:

Also, eigentlich bin ich total happy. So Super Bin ja auch so ein Sicherheitsmensch, und wir haben es ja erlebt damals so Sachen wie Corona, dann könnte ich mein Studio nicht machen, dann dürfte niemand zu mir kommen. Deswegen ich möchte es auf jeden Fall so beibehalten Mit der Teilzeit und dem Studio und so weiter. Ich möchte das Studio auch unbedingt weitermachen. Also, ich möchte, dass es niemals aufhört, sonst würde ich ja auch nicht in meinem Haus so ein Studio bauen wollen, ja, und doch, das passt so alles für mich.

Nico:

Ich habe ja vorhin noch schon mal erwähnt, vielleicht wird sich das eine oder andere nochmal so in Anle aufzufüllen, anhand dessen, was du eigentlich kannst. Wenn es dann mal nachgefragt wird von hier und da, dann kann man es ja immer mal ausprobieren, Muss es ja nicht dauerhaft dann anbieten oder sowas. Also, ich finde es auch, wenn man sich ich habe mich damit ja noch nie so wirklich befasst mit der Branche, aber es ist schon der Kundenkontakt ist bestimmt ja auch mega. Du bist ja auch gefühlt eine Dorfzeitung, wie ein Friseur, oder Du kriegst ja alles mit. Ja, das hätte ich wirklich auch nicht gedacht.

Angelina Schröder:

Also mein Papa ist ja selbstständiger Masseur, und der hat mir schon immer erzählt, der hat dann zehn Leute am Tag gehabt, und der hat mir dann damals schon immer gesagt, das ist der Wahnsinn, was die Leute erzählen, auch so privat, und das hätte er nie gedacht, und ihm brummt der Schädel. Ich habe ihm das halt nie geglaubt, bis ich die Mädels bei mir hatte. Und sobald die die Augen zumachen das haben sie ja eigentlich in der Regel bei mir die ganze Zeit die schauen in ihr tiefstes Inneres, und die erzählen mir alles, was sie sehen, und es ist echt verrückt. Also nach drei Kunden am Tag, und lass sie auch neu seinin, ich bin auch fertig.

Angelina Schröder:

Also meine Social Battery ist dann komplett am Ende. Ich finde es mega schön. Aber man hat dann halt einfach eine gewisse Grenze, wo man sagt okay, mehr geht auch nicht, weil du willst ja auch bei der Person sein, wirklich Wenn ich diese Stunde da bin. Dann bin ich nur für die Person da und gehe komplett auf alles ein und fuchse mich da auch rein, höre zu, stelle Fragen, dass ich da wirklich allumfassend auch beraten kann und die Person kennenlerne.

Angelina Schröder:

Ich mache mir danach auch Notizen. Das war auch ganz süß. Da war eine Kundin letztens, da habe ich gesagt und wie war der Urlaub in? wo war sie denn Auf Hawaii? Ach Gott, das weißt du noch, sag ich klar weiß ich das noch. Du hast doch gesagt, du kommst extra noch mal vorher, Und das ist auch so was. Das freut dich so sehr.

Nico:

Das ist ein kleiner Bindungsaspekt. auf jeden Fall, Und das ist das, was ich meine.

Angelina Schröder:

Es ist persönlich bei mir. Ich gebe mir viel Mühe, die Kunden, die ich habe und das ist nicht fünf Tage die Woche, sondern ein, zwei Tage die Woche, aber die wirklich sehr persönlich zu behandeln.

Nico:

Ja, das wäre auch noch eine Frage gewesen, wie viele maximal du am Tag machst, weil irgendwann hört es ja auf, auch von der Aufnahme her. Der, Fokus vielleicht.

Angelina Schröder:

Also, ich habe schon alles ausprobiert, ich hatte auch schon fünf. Mein Maximum habe ich mir jetzt so bei drei eingerichtet. Habe ich zum Beispiel jetzt am Freitag wieder, und ich weiß dann auch, dass ich für den Tag dann platt bin, weil dann ist Studio zu, dann habe ich meine Tochter wieder, und so, ich muss ja trotzdem da sein. Ja, klar Und ja dann reicht es auch, dass ich die Qualität halt auch halten kann.

Nico:

Aber auch da finde ich cool ausprobieren, erstmal vielleicht so ein Maximum gehen, wo man sagt, das hat zwar geklappt, aber auf Dauer ist das nicht so gesund, auch für dich. Bei mir war es zum Beispiel. ich habe auch schon ausprobiert und bin da jetzt bei Podcast zum nehmen zwei maximal Besten, irgendwann so gleich hintereinander, da ist die Stimme warm, und so weiter, aber drei no way, das ist viel zu viel. Guck mal über, was wir jetzt alle schon sprechen.

Nico:

Also ich versuche ja auch mitzukommen und mitzudenken und auch gute Fragen hoffentlich zu stellen für die Zuhörer und Zuhörerinnen.

Angelina Schröder:

Das schaffst du gut.

Nico:

Also die Folge finde ich schon echt richtig, richtig cool. Ich finde es wahnsinnig spannend, einfach wie du das so angehst letzten Endes. Man könnte ja schon sagen, allein du hast ja sau viel zu tun oder viele Themen in deinem Kopf, aber du sitzt hier so tiefenentspannt, da wird noch was kommen in Zukunft safe. Noch was kommen in Zukunft safe? Ich weiß auch, du bist ja, du hast ein krasses Sportprogramm auch. Also das kommt ja auch noch dazu, wo du dich ja auch auspowerst letzten Endes. Also diese Forderung für dich selbst. Ich finde das echt beeindruckend.

Angelina Schröder:

Ja, geht aber, wie gesagt, nur durch gute Planung, und ich habe auch schon ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein und auch ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Das gehört auch immer dazu, gerade beim Thema Selbstständigkeit. Das wird jeder unterschreiben. Ja, und an Tagen, wo ich weiß, ich gehe zum Sport, da ist es dann auch einfach so, dass die Energie weniger ist, dass man dann weiß, ich kann mir da jetzt nicht mehr so viel aufladen, und das ist auch Verantwortung sich selbst gegenüber.

Angelina Schröder:

Ja, Genau und daraus einfach eine Kombination ergibt dann das Maximum vom Tag, würde ich mal sagen. einfach eine Kombination ergibt dann das Maximum vom Tag, würde ich mal sagen.

Nico:

Ja super, also wirklich echt top. Ich glaube, da ist auch viel so dabei, wo man sich jetzt als Mama oder angehende Mama aber, wo die einen in die Selbstständigkeit zieht, so ein paar Motivationsanknüpfungspunkte bietet, wo man sagt ja okay, planung kriege ich hin, oder einfacheldet euch gerne mal bei der Angelina und sprecht mal, wie sie es so gemacht hat. Voll gerne, ich glaube, das ist einfach super wichtig dieser Austausch letzten Endes, wenn du jetzt mal so ein bisschen zurückblickst auf die bisherigen zwei Jahre als Kosmetikerin auch was war so dein wichtigstes Learning daraus?

Angelina Schröder:

Das wichtigste Learning war darüber habe ich mir vorher Gedanken gemacht dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Wer in eine Selbstständigkeit geht oder auch in so eine Dienstleistung mit einem Perfektionismus, einem Gedanken, dass man direkt alles ideal und perfekt machen muss, der wird relativ schnell merken, dass das nicht realistisch ist. Man lernt und man wächst an den Aufgaben, an den Herausforderungen, dass vielleicht auch mal was nicht klappt. Dadurch wird man besser, Und das habe ich echt schnell gemerkt. Ich bin jetzt nicht ultraperfektionistisch, ich habe schon einen Anspruch an mich, aber man wächst und wird besser einfach mit der Zeit. Niemand ist von heute auf morgen direkt ein Profi, und das will ich auf jeden Fall jedem mitgeben, dass alles seine Zeit braucht. Und auch man hat nicht von heute auf morgen einen Kundenstamm von 40 bis 50.

Nico:

Leuten, sondern die habe ich jetzt nach zwei Jahren Geduld, Genau Geduld und auch dranbleiben und mal was Neues ausprobieren.

Angelina Schröder:

Und ja, ich habe auch mehrere Strategien, dass ich dann vielleicht auch mal jemanden einlade zu mir hey, willst du mal eine Behandlung machen? Ich schenke dir die wir schauen mal, wie du es findest. Vielleicht magst du davon mal eine Story machen, mal davon erzählen habe ich auch schon gemacht, und es sind so Spielereien. man muss einfach auch mal vieles ausprobieren und schauen, was für einen funktioniert und klappt.

Nico:

Auch proaktiv sein einfach. Genau proaktiv Viel drüber sprechen. Das sage ich auch immer den Startups natürlich, sonst kriegt euch ja eh keiner mit, deswegen einfach rausgehen letzten Endes. Aber du hast schon gesagt, es ist noch kein Meister für Mimmi. Gefahren finde ich geil. Es wird auf jeden Fall ein Zitat sage ich dir mir vorstellen scheiße, der reagiert allergisch auf die Creme, die ich verwende, oder irgendwie sowas. Ist da mal was schiefgegangen bei einer Behandlung?

Angelina Schröder:

Also allergisch? zum Glück nicht. Nee, nicht dass ich mich erinnern kann.

Nico:

Ist ja gut, das ist positiv.

Angelina Schröder:

Aber es hätte ja sein können irgendwie so scheiße.

Angelina Schröder:

Aber gerade so Liftings, wo ich dir gesagt habe, wo wirklich diese chemischen Prozesse ja auch mitspielen Und das habe ich zum Beispiel nicht in meiner Ausbildung gelernt, das hat man sich einfach durch Learning by Doing angeeignet und durch Kurse, gewisse Kurse Dann kann es schon mal sein, dass was nicht klappt. Und ich war dann aber so, das weiß ich auch noch. Da habe ich nämlich auch eine Arbeitskollegin zu mir eingeladen, habe gesagt wir machen das Lifting, du kriegst auch einen günstigeren Preis, weil ich es noch üben muss. Aber ich war so enttäuscht, weil es hat nicht geklappt, und ich wusste nicht, woran es liegt, und ich habe gesagt nein, ich lasse dich jetzt nicht gehen, hast du Zeit? Wir machen es nochmal, ich probiere es jetzt nochmal, und dann hat es geklappt, und allein Es hat im ersten Schritt nicht geklappt, einfach zweites Mal, und dann war es gut.

Angelina Schröder:

Hat mir schon gezeigt okay, es ist halt so, es läuft nicht immer alles auf Anhieb. Aber dranbleiben, nicht aufgeben ganz wichtig. Und ja, mit der Zeit.

Nico:

Und ganz wichtig, das war beim Vertrieb genauso. Da fühle ich mich jetzt in die Zeit hinzuversetzt Mit einem positiven Erlebnis enden rausgehen, nicht mit einem Nein. Erlebnis enden rausgehen, nicht mit einem Nein, wie zum Beispiel beim Kaltakquise oder sowas. Bestenfalls mit einem Ja, dann bist du ja positiv. Aber genau auch so für dich erste Zeit. Ich kriege das hin, jetzt habe ich es hingekriegt, dann ist es ein ganz anderes Gefühl, wie der Tag endet, super erleichtert.

Nico:

Finde ich coole Erkenntnisse, wünsche dir auch weiterhin da wahnsinnig viel Erfolg, dass der Kundenstamm noch wächst, bis du sagst, jetzt ist dann wirklich gut, und mal gucken, wie sich das so weiterentwickelt. Aber mit Blick auf die Zeit würde ich übergehen zu meinen zwei obligatorischen Fragen am Schluss Und als Hörerin weißt du ja, was kommt. Dementsprechend die erste Frage ist ja immer nach deinen Podcast Gastempfehlungen. Wenn du uns drei vorschlagen dürftest, wer sollte denn hier mal herkommen?

Angelina Schröder:

Also zu allererst der Moritz Zettner.

Nico:

Ja, klasse, wildscreen, Wunderbar, tür weiter. Er hat sich das auch gewünscht.

Angelina Schröder:

Aber ich empfehle ihn auch super gern, weil zu ihm auch inzwischen durch die WJ persönlichen Kontakt, und er macht super viel, und ich glaube, er hat noch viel mehr zu erzählen, als er in dem ersten wahrscheinlich zu erzählen hatte. Als zweites gerne die Lisa Ebert. Die ist selbstständige Fotografin, aber auch im Nebenerwerb, also ähnlich. Mit ihr habe ich auch wirklich schon mich viel ausgetauscht, und wir unterstützen uns auch gegenseitig. Ist interessanterweise die Cousine vom Lino. Ach ja, okay, Ja also da auch ein bisschen die Verbindung von der Familie her.

Nico:

Irgendwann habe ich die ganze Verwandtschaft, Ja also wieder auch viel zu erzählen, wie sie neben ihrer Vollzeitarbeit sich das aufbaut, ja cool super.

Angelina Schröder:

Genau. Und als drittes die Annika Schmidt. Die ist Hair und Make-up-Stylistin, auch im Nebenerwerb, als zweifache Mama und auch eine AOK-Kollegin, genau, und die hat sich auch wirklich eine richtig große Marke aufgebaut, und die hat auch super viel zu erzählen. Die wäre auch ein sehr geeigneter Gast, und auch nochmal aus der Beauty-Branche Ja finde ich cool.

Nico:

Also, gäste mit Tatendrang, die vor Tatendrang sprühen und das alles irgendwie wuppen in ihrem Alltag, finde ich sehr, sehr cool. Gehen wir natürlich alle an Ho, an, hoffe, sie haben Bock. Das fragen wir gleich, wenn wir aus der Tür rausgehen. Und danke dir auf jeden Fall für die Empfehlungen. Und letzte Frage an dich ist immer die Frage nach dem Wunsch Wenn du dir irgendwas für unsere Region Mainfranken hier irgendwie was wünschen dürftest, was wäre das denn?

Angelina Schröder:

Eigentlich gerade nur, dass Personen, die eine Leidenschaft für was haben, dass sie sich dahingehend ausrichten, auch für ihren Beruf, weil das habe ich einfach für mich erkannt, und zum Glück habe ich es erkannt wenn du was beruflich machst, sei es jetzt im Nebenerwerb oder Vollzeit, wo du mit vollen Herzen dabei bist und was dir wirklich Spaß macht, dann fühlt es sich nicht nach Arbeit an. Und das in den Alltag zu integrieren, ist einfach das schönste Gefühl, weil es geht mit einer Leichtigkeit und einer Motivation, die man sich nicht mit einem Druck aufbaut, sondern einfach, ja, es geht ganz leicht von der Hand. Und das würde vielen Personen auch gut tun, sich zu verwirklichen in der Sache mit dem, was sie halt einfach von allein schon lieben.

Nico:

Ja finde ich sehr, sehr cool Und da halt mutig zu sein, klasse Wunsch. das lassen wir so stehen, und ich sage vielen, vielen Dank, dass du da warst. Wie gesagt, ich wünsche dir wahnsinnig viel Erfolg weiterhin. Ich hoffe, ich habe herausgefunden. es war deine erste Podcast-Aufnahme heute. Ich hoffe, es hat Spaß gemacht.

Angelina Schröder:

Ja sehr.

Nico:

Perfekt, wunderbar und ja schön, dass du da warst, und hab eine ganz, ganz gute Zeit. Vielen vielen Dank. Danke, nico.

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